#025 Du musst nicht alles zusammenhalten & Meditation

Shownotes

In dieser persönlichen Solo-Folge spreche ich darüber, warum so viele erfolgreiche Frauen dauerhaft im Funktionsmodus leben und weshalb unser Körper oft längst Grenzen setzt, bevor wir selbst sie wahrhaben wollen oder wahrnehmen.

Ich teile meine eigenen Erfahrungen und spreche über hohen Blutdruck, innere Anspannung und Gedankenschleifen sowie Beobachtungen aus der Arbeit mit meinen Kundinnen: Frauen, die ständig Verantwortung tragen, organisieren, Probleme lösen und für andere da sind, oft auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit.

Es geht um Selbstverantwortung, Grenzen setzen, das Loslassen von zu viel Verantwortung und darum, warum wir andere Menschen nicht retten können. Es geht um Selbstverantwortung und Selbstfürsorge.

Außerdem erwartet dich eine kleine geführte Meditation mit tiefen Atemzügen und stärkenden Sätzen wie: Und denk dran: Du bist mehr als das, was du leistest.

Eine Folge zum Innehalten, Durchatmen und Erinnern daran, dass Selbstfürsorge notwendig ist.

Meine Website: https://maite-ulazia.de/

Transkript anzeigen

00:00:13: Schön, dass du wieder dabei bist bei einer neuen Folge.

00:00:16: Design My Life hat im Mai leider ein bisschen ausgesetzt weil ich seit ungefähr drei Monaten zu viel zu hohen Blutdruck habe.

00:00:27: und ja das hat mein Leben ein bisschen auf den Kopf gestellt.

00:00:32: und gleichzeitig hab ich auch noch erlebt wie schwer es ist in unserem Gesundheitssystem wirklich Unterstützung zu bekommen jedenfalls, wenn man gesetzlich versichert ist.

00:00:43: Und solange man noch einigermaßen funktioniert, ist man eben auch kein Notfall und man braucht doch ein eigenes gutes Netzwerk um dann eben an passende medizinische Hilfe zu kommen.

00:00:55: das hat mich echt ziemlich erschreckt.

00:00:59: Und jetzt möchte ich aber eine neue Folge für euch machen, die vielleicht ein bisschen anders ist als sonst.

00:01:06: Ich habe heute keinen Gast in der Folge und ja, ich möchte mit euch teilen was mir aber auch vielen meiner Kundinnen aufgefallen hat oder wo drin sie gestecken geblieben sind.

00:01:25: Also ich sehe das ganz viel in meiner arbeitspsychologischen Beratung, dass die Kunden mit denen ich arbeite super funktionieren.

00:01:33: Die sind wirklich auch erfolgreich.

00:01:35: Sie organisieren sie kümmern sich sie hören zu sie tragen einfach viel Verantwortung sowohl im Job als auch in der Familie oder im Team.

00:01:48: und ja irgendwann beginnt auch der Körper Grenzen zu setzen und Symptome zu zeigen, aber die werden meistens erst sehr spät wahrgenommen oder zugelassen.

00:02:03: Und oft erkenne ich diese Glaubenssätze im Gespräch dass sie gelernt haben das ihr Wert davon abhängt dass alles läuft oder dass sie eben funktionieren und dass sie stark bleiben Probleme lösen, vor allem für andere und Verantwortung übernehmen die auch andere abgeben.

00:02:26: Ja... Und was ich immer wieder auch wichtig finde zu erkennen ist dass andere Menschen eben oder das jeder Mensch seine eigene Verantwortung hat bis zu einem gewissen Maß.

00:02:39: Und diese Kundinnen mit denen ich arbeite Organisieren ganz oft Projekte, obwohl Strukturen fehlen oder sie gleichen Konflikte aus.

00:02:51: Obwohl die Kommunikation nicht ausreichend wertschätzend ist und Sie hören sich die Probleme von anderen an.

00:02:57: Und auch wenn Sie versuchen Lösungsvorschläge zu entwickeln dann werden die nicht angenommen oder nicht gehört und sie kümmern sich.

00:03:04: Sie sind ganz viel im Außen aber eben nicht bei sich selber Und vielleicht kannst du das ja von dir auch.

00:03:12: Wer weiß?

00:03:15: Ja, ich glaube es geht ganz stark um diese Selbstverantwortung und dass man nicht alles für andere zusammenhalten und lösen muss... ...und dass man alles alleine machen muss.

00:03:25: Also die Selbstverordnung ist glaube ich ein ganz starker Schlüssel in dem ganzen Miteinander.

00:03:33: Und auch, dass man andere Personen einfach nicht verändern kann oder auch nicht retten kann, in dem Sinne wenn sie selber nichts erkennen oder verändern möchten.

00:03:45: Als man kann immer nur was sich selber bleiben und das hat ja auch etwas sehr Entlastendes.

00:03:51: dann wenn ich aufhöre in den Moment wenn ich das erkenne andere hier ständig retten zu wollen oder für andere etwas lösen zu wollen, dann kann ich ja auch Verantwortung abgeben und da entsteht dann Wenn man so sagen will ein Raum für sich selber.

00:04:10: Ja also wenn ich Grenzen setzen kann Kann nicht spüren dass ich eben nicht mehr alles alleine tragen muss.

00:04:18: Ja und Ich weiß wie das ist wenn man in solchen Gedanken- oder Handlungsschleifen feststeckt und immer wieder diese ganze Prozedur gedanklich durchläuft und immer wieder auch im Schlaf in den Träumen da drin steckt, nicht rauskommt.

00:04:35: Und immer wieder nachdenkt, analysiert, Lösungen sucht oder verstehen will aber das ist eben keine gesunde Art und Weise zu leben oder den Alltag mit anderen zu teilen ist das Nervensystem einfach ständig in Aufruhr, ständig angespannt.

00:04:59: Also

00:04:59: d.h.,

00:04:59: der Körper ist auch unter Daueranspannung und ich glaube... Viele erfolgreiche Frauen kennen das, Männer sicher auch.

00:05:09: Und von außen wirken sie als hätten sie alles im Griff, es würde ihnen alles locker und gut gelingen und Sie haben den Alltag einfach wunderbar im Griff und haben keine Probleme.

00:05:23: aber das ist eben nur der Schein.

00:05:25: Im Kopf und im Körper läuft alles sehr druckvoll ab und die kommen nicht in die Ruhe.

00:05:33: Das heißt Ja, sie können nicht runterfahren und deswegen möchte ich euch heute eine Art Meditation mitgeben.

00:05:43: Weil ich glaube meditationen und Atemübungen sind einfach kein nice to help oder so ja sondern die sind wirklich sehr hilfreich.

00:05:55: das kann helfen aus diesem Dauerzustand von Anspannung aus zu steigen.

00:06:01: Ja, sonst hat man einfach auch einen hohen Preis.

00:06:05: Wie zum Beispiel hohe Blutdruck oder viele haben fehlenden Schlaf oder können nicht durchschlafen, nicht einschlafen.

00:06:11: Die finden keine Ruhe die sind erschöpft und dann treten Symptome auf wie Migräne oder Panikattacken oder Magenprobleme oder sonstiges.

00:06:20: ja das kann ganz viel sein.

00:06:23: was wo man denkt na nun warum habe ich jetzt Rückenschmerzen also jetzt los?

00:06:29: Natürlich sollte man das auch immer noch mal abklären lassen, aber es kann auch ein Zeichen sein dass es einfach alles zu viel ist.

00:06:37: Und mir hilft Atmen sehr gut!

00:06:40: Auch wenn Atmen so profan klingt... Aber es ist existenziell letztendlich und Atem kann beruhigen, kann klar werden lassen was ständig in der Dauerschleife läuft.

00:06:56: Ja, kann super hilfreich sein wenn man einfach atmet und sonst nichts tut.

00:07:01: Also kein Handy keine Uhr keiner to do's Das möchte ich dir gerne in dieser Folge mitgeben.

00:07:11: Im Hintergrund hörst du vielleicht meinen Hund der träumt gerade.

00:07:14: Der hat keine Einschlafprobleme.

00:07:18: Also nochmal zum Atmen Du bekommst deinen Fokus während dieser Meditation Und ich hoffe, dass du einfach dieses Stille da sein und das Atmen auch aushalten kannst.

00:07:35: Weil das ist man sonst ja nicht so gewohnt.

00:07:38: Es ist überhaupt nicht esoterisch oder abgehoben sondern das ist aus arbeitspsychologischer Sicht ein wichtiger Bestandteil deiner Selbstfürsorge.

00:07:48: Insofern habe ich dir eine kleine Meditation mitgebracht.

00:07:54: Vielleicht kannst du dich darauf einlassen.

00:07:57: Und dann wünsche ich dir auf jeden Fall jetzt schon mal einen ganz schönen Tag!

00:08:01: Ich werde am Ende nicht mehr viel sagen nach der Meditation, damit du einfach in Ruhe da auch deinen Weg findest, wieder an den Alltag zu kommen.

00:08:13: Ja und es geht nicht darum noch belastbarer zu werden oder Ähnliches ja sondern letztendlich darum bewusster wahrzunehmen was du vielleicht schon viel zu lange trägst.

00:08:25: oder es geht um die Erlaubnis, dass man nicht alles selber ständig halten oder lösen muss für andere.

00:08:33: Oder auch in dem System, in dem man so drin steckt und du darfst ja einfach selber die die Fürsorge geben, die du anderen ständig gibst.

00:08:45: Also ich lade dich jetzt ein, für einen Moment inne zu halten wo auch immer du bist.

00:08:50: Wenn du kannst schließt die Augen.

00:08:53: wenn du das nicht kannst oder nicht magst dann hör einfach zu such dir etwas schönes wo du hinschauen kannst und am besten an einem Ort wo du auch in Ruhe sein kannst ohne Angst haben zu müssen dass jetzt gleich das Telefon klingelt oder jemand reinkommt.

00:09:11: Also schau einfach, dass du dir einen guten Ort dafür suchst.

00:09:20: Nimm jetzt erstmal einen ruhigen tiefen Atemzug ganz tief einatmen vielleicht auch bisschen die Luft anhalten spüren wie sich das anfühlt und dann ganz langsam wieder ausatmen Und dann nochmal tief ein atmen halten und langsam, langsam wieder ausatmen.

00:09:54: Du musst gerade gar nichts tun.

00:09:57: Nichts entscheiden, nichts lösen.

00:10:01: Du kannst einfach nur da sein und atmen Und für diesen Moment darf alles so sein wie es ist.

00:10:11: Spür mal den Kontakt zum Boden unter deinen Füßen.

00:10:16: Wie fühlt sich das an?

00:10:19: Oder wenn du sitzt oder liegst dann spüre mal den Untergrund wie er dich trägt und nimm wahr wie es dir gerade geht, was du fühlst.

00:10:35: Nicht wie es Dir gehen sollte, nicht wie Du gerne wärst sondern wirklich einfach.

00:10:41: Wie geht's dir grade?

00:10:48: Und vielleicht kommen solche Gedanken schon die sich mit der nächsten Aufgabe oder dem nächsten Termin beschäftigen.

00:10:55: Oder vielleicht merkst du dass du gewohnt darin bist weiterzumachen Weiter zu denken und zu funktionieren und das ist auch okay.

00:11:07: Lass diese Gedanken möglichst ruhig weiterziehen.

00:11:10: Du musst dich darum jetzt nicht kümmern.

00:11:14: Atme einfach nochmal ganz tief einhalten und ganz langsam ausatmen.

00:11:30: Während du jetzt hier bist, möchte ich dir einige Möglichkeiten anbieten.

00:11:34: Schau einfach mal welche davon zu dir passen oder etwas in dir anstoßen.

00:11:44: Du darfst heute erkennen und anerkennen dass du nicht alles alleine tragen musst.

00:11:51: Du darfst Aufgaben abgeben, nicht weil du sie nicht selber lösen könntest oder machen könntest sondern... ...weil du einfach nichts selbst alles machen musst!

00:12:06: Du darf's Unterstützung annehmen?

00:12:09: Oder darum

00:12:09: bitten?!

00:12:12: Du darf dich ausruhen und nicht erst wenn du völlig erschöpft bist oder wenn alles erledigt ist Sondern jetzt.

00:12:29: Erholung sollte kein Preis sein, den man sich verdienen muss.

00:12:32: Du darfst Pause oder Pausen machen bevor du sie dringend brauchst.

00:12:41: Du kannst auch etwas langsamer werden!

00:12:43: Du darfest Grenzen setzen – auch dann wenn andere dich nicht verstehen … oder wenn jemand enttäuscht sein könnte….

00:12:56: Du darf anerkennen dass du nicht für alles verantwortlich bist und das nicht jede Erwartung von anderen erfüllt werden muss.

00:13:08: Du darfst loslassen, du darfst aufhören ständig stark zu sein.

00:13:15: Jedenfalls für den Moment!

00:13:19: Und du darf sich daran erinnern, dein Wert hängt nicht davon ab wie viel du heute schaffst oder wie produktiv du bist... ...oder wie viele Menschen du unterstützt.

00:13:35: Du wirst mehr als das was du leistest.

00:13:42: Nur noch mal ganz tief ein und lass diesen Moment wirken.

00:13:50: Du bist mehr als das, was du leistest.

00:13:54: Und atme langsam wieder aus!

00:14:01: Du kannst dich auch fragen welche Erlaubnis oder welche Möglichkeit brauche ich gerade am meisten?

00:14:11: Aber versuch diese Antwort nicht aus dem Kopf zu bekommen also aus diesem Denken sondern spür mal da rein was da auftaucht und das kannst du dann mitnehmen.

00:14:31: Atme noch mal tief ein Ganz tief und halte den Atem.

00:14:40: Und dann atmest du langsam wieder aus.

00:14:46: Wenn Du dann soweit bist, kannst Du Deine Augen wieder öffnen oder wenn sie sowieso schon geöffnet waren, dann langsam wieder ins Hier- und Jetztkommen in Deinen Tag zurück kommen und vielleicht mit etwas mehr Raum und Erlaubnis für Dich selber.

00:15:12: bleibt noch ein bisschen bei Dir Und ich wünsche dir alles Gute.

00:15:18: Bis bald!

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